Winterzeit – Lesezeit

Schnee

Pünktlich zum ersten Dezember hat es in Wien geschneit. Das weiße Leichentuch des Winters wird sich bald in das graue Lumpengewand Wiens verwandeln. Bevor das passiert, habe ich ein Foto aus dem Fenster gemacht. Schnell, weil das Wetter und was dazugehört draußen bleiben soll. Feucht, kalt und rutschig sind ganz oben auf meiner Was-ich-nicht-brauche-Liste.

Dass der Winter vorbei ist, bevor er überhaupt angefangen hat, kann ich vergessen. Das kommt sicher noch viel schlimmer. Ich würde mich am liebsten auch im Körbchen zusammenrollen – am besten mit vielen eingekindelten englischen Büchern.

Warum Englisch? Erstens geht nichts über das Original, zweitens lektoriere ich keine  Fremdsprachen. Ich bleibe somit fast ungestört von irgendwelchen Lektoratsgedanken.

Warum Kindle? Weil wir sonst irgendwann zu Nachbars in den dritten Stock durchbrechen.

Worüber ich mich grade amüsiere: