Ebensolch Rez-E-zine19/05 |
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Non-Fiction Buch Rudolf Leopold (Hg.) Impressionisten aus dem Pariser Musée d'Orsay Leopold Museum 2005, 141 S., zahlr. Abb. € 24,90 |
Rezension Der ebenso kompakte wie ansprechende Katalog erschien anlässlich der Ausstellung im Leopold Museum (30.09.2005-30.01.2006). Die Ausstellung, die mit zusätzlichen Leihgaben aus dem Musée du Louvre, dem Musèe Maillol, dem Musée National Picasso, der Österreichischen Galerie Belvedere und Werken aus Privatbesitz, bestückt ist, zeigt unter vielen Meisterwerken auch Manets "Pfeifer", van Goghs "Arlésienne", Monets "Hotel de Roch Noire" und Degas' "Tanzstunde. Licht und Stimmung, flüchtige und damit besondere Momente des Alltäglichen zeichnen die Impressionisten aus, die das Tor zur frühen Moderne öffneten. Die AutorInnen des Kataloges führen in diese Welt ein. Michael Fuhr führt mit seinem Beitrag "Das Musée d'Orsay: Großer Bahnhof für die Kunst" in jene Bahnhofs-Kathedrale der Moderne, die seit 1986 Kunstwerke aus der Zeit zwischen 1848 und 1914 unter seinem Dach vereint. Unter dem Titel "Der neue Stil, das ist das Vergängliche, das Flüchtige, das Zufällige..." bietet Stephan Kolja einen detaillierten Überblick über die Entwicklung des Impressionismus und deren wichtigste Vertreter. Dietrun Otten leitet mit einem historischen Abriss der Zeit zwischen 1839 und 1870/71 in den Katalogteil ein. Im weiteren folgen Beiträge zu "Montmatre und Nouveau Paris", "Der Kampf um Anerkennung" und "Die Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur". Die Künstlerbiografien, verfasst von Ivan Ristic und Michael Fuhr, runden den Katalog ab. Der Band ist eine wertvolle Erinnerung für alle, die die Ausstellung besuchen konnten und eine Bereicherung für jene, die es nicht konnten. © S. Strohschneider-Laue 12.10.2005 |
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