Photoblogger

22. November 2017

FingerZucken - FingerTwitch

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FingerZucken

FingerTwitch

Englisch?

Solange ich es nicht schreiben oder reden muss, habe ich absolut keine Probleme mit Englisch. Ach, das lernt man doch in der Schule?! Also ich, eigentlich kann ich das durchaus auf ein “wir” ausdehnen: Wir habe es nicht in der Schule gelernt. In diesem Fach haben wir die Lehrer und eine Lehrerin quasi im halbjährlichen Rhythmus gewechselt. Ein Jahr lang habe ich überhaupt nicht gewusst, was da vorne gesprochen bzw. via Plattenspieler sinnlos vorgedudelt wurde. Musik, damit wir auf die Texte hören und die Beatles - ich war damals und auch heute noch Pink Floyd und Black Sabbath Fan -  auch verstehen können. YEAH! YEAH! Ich höre bis heute keinem gesungenen Text zu - und nicht nur deswegen! Dazu kam noch diese Befindlichkeitslektüre alter Männer mit Alkohol- und anderen Nabelbeschau-Problemen. Überlebt habe ich diesen Zeit- und Lebensqualitätsverlust mit Klappentexten. Englisch war drei Jahre lang ein blanker Albtraum und vor dem Abitur habe ich die Sprach schneller fallen lassen als eine heiße Kartoffel. Mit Latein und Griechisch hatte ich diese Schwierigkeiten nie - mein unendlicher Dank gilt dafür meinen drei großartigen Lehrern. Als Töchting ins Gymnasium kam, zog Disziplin ins Haus, sie sollte mein Manko nicht teilen - es gelang, sie ist perfekt! O-Ton und O-Text wurden Pflicht und ich möchte beides seither nicht mehr missen. Beides trug  natürlich zu meinem Vokabular bei, aber nicht unbedingt zum korrekten Schreiben und Sprechen. Daran arbeite ich zur Zeit.

Fotografie?

Ich habe immer schon gerne fotografiert und vor allem Fotos angeschaut. Meinen ersten eigenen Fotoapparat bekam ich in der Grundschule, im Gymnasium habe ich dann das Basiswissen für Schwarz-Weiß-Labor vermittelt bekommen. Während des Studiums und danach waren es vor allem Dokumentarfotos, für die bestimmten Regeln in Farbe und Schwarzweiß vorgeschrieben waren. Private Fotografie war natürlich immer ein Thema, aber vor der digitalen Fotografie spielten die Kosten für Filme und Entwicklung eine große Rolle.

Bloggen?

Den ersten “Blog” richtete ich für die Stadtarchäologie Wien in den frühen 1990ern ein. Seither habe ich nie aufgehört im Auftrag oder in eigener Sache zu bloggen. Seit August 2017 versuche ich zwei Dinge, die ich gerne mache, mit einem dritten Anliegen - bislang peinlichst vermieden -  zu verbinden: Ich blogge meine Fotos begleitet von englischen Texten. Ich schreibe  mein ganz persönliches Englisch, um es mal höflich zu formulieren, und zumindest einige Leute haben inzwischen ziemlichen Spaß damit.

Photoblog Sistlau Storyteller

Wo?

Ich habe mich im August 2017 für photoblog.com entschieden. Ich hatte bereits im Januar 2017 immer wieder vorbeigeschaut und wer daran Schuld hat, kann man in meinem ersten Blogbeitrag lesen. Da ich darüber via Twitter berichte, gibt es einen Twitter Moment dazu.

Twitter Momente

FingerZucken - FingerTwitch #1

Wort des Tages

Zoon politikon

Achterschleifen

Lektoratselend

Lektoratselend 2

Lektoratselend 3

Lektoratselend 4

Lektoratselend 5

Weisheit nach Konfusus

Exaktemang

Foodfail

Nachbars

Audiodeskription Museum Niederösterreich

07. Oktober 2017

Raumorientierung durch Hören und Tasten

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Raumorientierung Landesmuseum Niederösterreich

Raumorientierung für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen und blinde Menschen ist Basis für einen gelungenen Museumsbesuch. Audiodeskription ist somit mehr als nur akustische Zusatzinformation zu den Exponaten anzubieten. Akustische Raumorientierung ist mit einem Navigationssystem vergleichbar, das im besten Fall im ganzen Haus abrufbar ist, und den Weg in Gehrichtung beschreibt. Grundsätzlich ist aber eine generelle Raumorientierung im Eingangsbereich notwendig.

Es gilt die Wegführung - unabhängig von den Ausstellungsinhalten und -objekten - basierend auf den leitenden Raumstrukturen vorzugeben. Die akustische Zuspielung in Kombination mit einem tastbaren Plan, dessen Struktur ebenfalls bestimmten Kriterien unterliegt, ist es möglich, den Aufbau eines Hauses und die Wegführung durch das Haus zu vermitteln.

Die entsprechende Taststation für das Museum Niederösterreich wurde durch Frau Dr. Doris Prenn, der Spezialistin für barrierefreie Museumsgestaltung und -vermittlung, entwickelt und umgesetzt. Mit der Abfassung der zugehörigen Audiodeskription wurde ich beauftragt. In intensiver Zusammenarbeit wurde für das moderne und - aufgrund baulichen und inhaltlichen Struktur - sehr komplexe Gebäude des Museum Niederösterreich eine Wegbeschreibung entwickelt. Ich freue mich erneut zu einem barrierefreien Zugang beigetragen zu haben, der es mehr Menschen ermöglicht, am kulturellen Geschehen teilhaftig zu werden.

In eigener Sache

Schaffen Sie Hürden ab und machen Sie es Ihren BesucherInnen so einfach wie möglich. Ich helfe Ihnen gerne!

© Sistlau

Duden - Die Rechtschreibung
Duden - Die Grammatik

Lektorat für den Lern- und Gedenkort

18. September 2017

Lern- und Gedenkort im Charlotte-Taitl-Haus

Das Museum Innviertler Volkskundehaus hat mit dem Lern- und Gedenkort Charlotte-Taitl-Haus im Mai 2017 eine Außenstelle eröffnet. An fast 200 Opfer des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus aus dem Bezirk Ried wird mit diesem Lern- und Gedenkort erinnert.

Biografie-Stelen erzählen persönliche und erschütternde Schicksale. Über die Infobox werden diese Menschen in die geschichtliche Entwicklung Rieds ab dem 19. Jh. bis in die Gegenwart eingebettet. Die Gestaltung der Ausstellung übernahm Doris Prenn, womit mehr als die mobile Zugänglichkeit gewährleistet wurde. Die barrierefreie inhaltliche Zugänglichkeit wird durch taktile Elemente, Braille- und Pyramidenschrift, Gebärdensprache sowie Texte in Leichter Sprache geboten.

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Leicht Lesen - Work in Progress

Mit dem Lektorat der Texte für die Ausstellung sowie der Texte in Leichter Sprache wurde ich betraut. Ich bin stolz, zu diesem ebenso wichtigen zeitgeschichtlichen Projekt als auch zur essenziellen barrierefreien Zugänglichkeit musealer Inhalte mit meiner Arbeit beigetragen zu haben. Das komplexe Thema sowie die ebenso sensible wie korrekte sprachliche Umsetzung war insbesondere hinsichtlich der Leichten Sprache eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die in der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gedenken begründet liegt und die nicht mit der Übersetzung und Formulierung herkömmlicher und alltäglicher Texte vergleichbar ist.

In eigener Sache

Blind für die eigenen Fehler? Ich lese, finde, korrigiere!

© Sistlau

Duden - Die Rechtschreibung
Duden - Die Grammatik

Lektoratselend 3

28. März 2017
Lektoratselend 3

Lektoratselend 3

Der Komplex trägt den Namen 20

Externes Korrektorat und Lektorat helfen, das auszumerzen, was VerfasserInnen aufgrund von Textblindheit überlesen. Manches ist falsch, manches verdreht und manches findet sich als Subtext zwischen den Zeilen.

Der Subtext ist das Salz in der Lektoratssuppe. Um meinen Geist vor Übersalzung zu bewahren, twittere ich.

Diesem Gehirnzellen- und Zwischenzeilenkrempel, der während vieler Lektoratsstunden als Nebenprodukt anfällt, ist wieder ein  Twitter Moment gewidmet.

In eigener Sache

Keine Zeit für Twitter, Facebook? Ich hätte Zeit für Ihre Seiten, Profile, Chroniken und sozialmedialen Smalltalk!

© Sistlau

Siehe auch

FingerZucken - FingerTwitch #1

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Lektoratselend 2

Lektoratselend 4

Lektoratselend 5

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